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Stadt Kleve und Gemeinde Dogbo unterzeichnen Kooperationsvertrag
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01.06.2010
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Ein weiteres Kapitel in der Städtefreundschaft zwischen Kleve und Dogbo: Bürgermeister Theo Brauer und sein Amtskollege Vincent C. Acakpo unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung. Sogar Dogbos König war dabei. Schon von weitem waren die Trommeln zu hören, die vom hohen Besuch aus Afrika kündeten. Die "Konga Quings", die Percussiongruppe des Konrad Adenauer Gymnasiums, hatte vor dem Museum Haus Koekkoek Aufstellung genommen und bereitete der Delegation der Gemeinde Dogbo aus der Republik Benin einen rhythmischen Empfang. Schließlich gab es einen festlichen Anlass, der den Bürgermeister von Dogbo Vincent C. Acakpo und den König von Dogbo Djehloue Robert Abah die gut 5000 Kilometer lange Reise hatte auf sich nehmen lassen: die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Kommunen. Im Beisein von zahlreichen Klever Ratsmitgliedern, Mitgliedern des Vereins Pro Dogbo, den Klever Ehrenbürgern Maria Kisters sowie Pfarrer em. Fritz Leinung und weiteren geladenen Gästen sprach Kleves Bürgermeister Theo Brauer, der die ersten Worte auf Französisch an seinen Amtskollegen und den König richtete, von einem "bedeutenden Ereignis". Der Vorschlag zu dieser Kooperation stammt von der Kolpingfamilie. Sie gab im Dezember 2008 den Anstoß, im März 2009 war eine Klever Delegation vor Ort, im Februar dieses Jahres beschloss der Klever Rat ebenso einstimmig wie der aus Dogbo, der Vereinigung zuzustimmen. "Heute geht eine neue Sonne über Dogbo auf" sagte Bürgermeister Acakpo nun bei der Unterzeichnung. Er lud den Klever Rat zu einem Gegenbesuch im kommenden Jahr ein und schlug eine Ausstellung in Kleve über die Geschichte Dogbos vor: "Auch Dogbo soll etwas an Kleve weitergeben". Zuvor hatte Brauer bereits die Bedeutung des gegenseitigen Austauschs betont. "Die Kooperationsvereinbarung ist die Basis für den Gedankenaustausch, wechselseitige Begegnung und die Förderung wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen", so Brauer. Gerade im Bereich Schul- und Ausbildung könne Kleve helfen, denn da gebe es in Dogbo und ganz Benin ein "großes Manko". Klaus van Briel, Vorsitzender des Vereins pro dogbo, machte abschließend deutlich, warum so eine Vereinbarung – fernab der politischen Korrektheit – wichtig sei: "Es ist ein Beispiel positiver Globalisierung". Dabei gehe es nicht nur um "exotische Folklore" (der Voodoo-Kult hat einen hohen Stellenwert in ganz Benin und dennoch ist die Republik laut Brauer "ein Musterbeispiel für Demokratie in Afrika"), sondern auch um "kommunale Fortentwicklung" in den jeweiligen Partnerstädten. Eine Woche waren die afrikanischen Gäste in Kleve, um mehr über die Stadt und die Kultur zu erfahren. Auf dem Programm standen unter anderem Besichtigungen der Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK), der Kolpingsfamilie, der Kisters-Stiftung, der Celina Klinkerwerke, des 1. FC Kleve, die Hochzeit zweier pro-dogbo-Mitglieder, der Besuch des Benefizkonzerts "Maymusic" vom Kevelaerer Kardinal-von-Galen-Gymnasium zu Gunsten von pro dogbo e.V. sowie die Begegnung mit den pro-dogbo-Aktiven. Pro Dogbo dankt allen, die zum Gelingen dieser Woche beigetragen haben. |
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Autor: Konigorski, Johannes |
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